Finde hier jede Menge lebendiger Inspiration und Tipps, um deine Lebenserinnerungen, deine eigene Biografie zu schreiben und in Form zu bringen! Geschrieben von einem Kind der Fünfziger Jahre, geboren im Kohlenpott. Gedacht FÜR DICH!

Sonntag, 27. März 2022

Glück ist, den Zusammenstoß mit einem 20-Tonner fast heil zu überleben

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Im Grunde wissen wir es alles: In jedem Augenblick kann es vorbei sein, das Leben. Ein unschöner Gedanke, oder? Umso schöner, wenn man einen Momente erlebt, der der letzte hätte sein können, und ihn weitgehend heil überlebt. Vor allem, wenn man erst zwanzig ist. Aber das macht was mit einem ...! Hier ein Auszug aus "Hannah - Ohne Mann ist auch echt blöd ...!" für euch.

Im Bruchteil von Sekunden wurde alles anders. Hannah spürte etwas Dunkles, Fremdes, Bedrohliches im Nacken, wie eine schwarze Faust, die nach ihr griff. Im nächsten Moment rumste es gewaltig und die Welt schien stillzustehen. Ganz kurz nur. Dann knallte Hannah, trotz Gurt, mit der Stirn vor die Sonnenblende und zurück gegen die Rückenlehne. Ihr Herz raste. Sie schnappte nach Luft. Sie sah ihren Verlobten an. Conrad war kalkweiß im Gesicht. Hannah suchte vergeblich nach Blut. Irgendwo musste doch Blut sein. Ganz viel Blut.
„Ist dir was passiert?“, fragte sie. Hatte sie das nicht kürzlich erst gefragt ...
„Ich, eh ..., nein, ich glaub nicht. - Dir?“
„Ich weiß nicht ...“
„Wir müssen raus aus dem Wagen. Wer weiß, ob er nicht explodiert“, sagte Conrad tonlos.
Mit wackeligen Knien stieg Hannah aus, im selben Moment wie er. Ein Mann kam von hinten auf sie zu. Er sprach mit holländischem Akzent und sah zerknirscht aus.
„Ich habe gebremst, wirklich“, beteuerte er. „Müssen Sie glauben, haste bliv. Aber dann war da ...“
„Aber Sie müssen uns doch gesehen haben!“, rief Conrad. „Mein Gott, haben Sie keine Augen im Kopf?“
Hannah blickte dem Mann über die Schulter in Richtung des Ungetüms, an dessen Steuer er gerade noch gesessen hatte. „Sie sind ohne Beifahrer unterwegs?“, fragte sie entgeistert.
„Het spijt me. Det Chef will det so. Aber mit zwanzig Tonnen unter det achterste musst du vervloekt lange bremsen. Verstaan?“
Hannah konnte es nicht fassen und nickte doch wortlos. Wir leben, dachte sie, das allein zählt. Was für ein verdammtes Glück, dass unser Käfer seinen Motor hinten hat.

...

Wenn ihr wissen möchtet, wie es weitergeht: Hier geht es zu Band 2 "Hannah - Ohne Mann ist auch echt blöd". Und hier - für alle, die wissen wollen, was vorher geschah, zu  "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ...!".

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth

Samstag, 26. März 2022

Liebe, Leben, Hoffnung, Kampf - von der Vielfalt der Gefühle

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Glück und Leid, heißt es, liegen im Leben oft nah beieinander. Eine Binsenweisheit oder schlicht Realität. In jedem Fall war es das, was Hannah am eigenen Leib erfuhr. Gefühlt gerade erst war sie so süß verliebt gewesen in Gustl, ihren niederbayerischen Kurschatten, war im Allgäu mit ihm um den kleinen See vorm Kurhaus marschiert, hatte in ihrem Zimmer in seinen Armen gelegen und an seiner Seite in der berühmten Wieskirche einem Orgelkonzert gelauscht. Nun war sie wieder daheim und kämpfte mit ihrem Sohn Roman um sein Leben. Sie konnte es einfach  nicht fassen.

Hier ein Auszug aus Hannah Bd. 2 "Ohne Mann ist auch echt blöd ...!", in dem nicht nur Hannahs weitere Geschichte, sondern auch ein ganz entscheidender Teil von Romans Geschichte erzählt wird. Ein Leben ohne ihren Erstgeborenen, das wäre für Hannah unvorstellbar gewesen. Dass er unerwartet so krank wurde, hatte große Auswirkungen auf seine eigene, aber auch auf Hannahs Entwicklung. Niemals war ihr ihr Lebensmotto "Man wächst mit seinen Aufgaben" passender und wichtiger erschienen. Dass Roman ein Vierteljahrhundert später vergleichsweise guter Dinge seinem 40. Geburtstag entgegensehen und sie mindestens so viel von ihm lernen würde wie umgekehrt, wer wiederum hätte das gedacht ...

 

...

Hannah saß in ihrem hellgrünen Kittel in dem Einzelzimmer in der Intensivstation, in das Roman verlegt worden war, an seinem Bett und las ihm aus einem Karl-May-Buch vor. Sein blasses Gesicht war eingerahmt von einem weißen Verband, der den ganzen Kopf umhüllte. Ob ihm das, was sie vorlas, gefiel oder nicht und ob er es überhaupt aufnehmen konnte, wusste Hannah nicht. Roman konnte noch immer nicht ein Wort sprechen.
Ein Geräusch an der Tür. Der freundliche Oberarzt kam herein und bat Hannah heraus. Sie folgte ihm in einen Nebenraum.
„Ich habe keine guten Nachrichten, Frau Adelmann. Wie Sie wissen, gibt es viele kleine Absiedlungen in der Wirbelsäule. Es gibt aber auch zwei große Metastasen. Eine davon sitzt ganz oben.“ Er deutete an seinem eigenen Kopf auf den Übergang zwischen Hinterkopf und Nacken. „Wenn die nur noch ein klein wenig weiter wächst, wird Roman ersticken.“
„Oh Gott!“ Die Tränen liefen Hannah die Wangen hinunter. Sie suchte mit zitternden Fingern nach einem Taschentuch, wischte sie fort und schnäuzte sich die Nase. Ich darf jetzt die Nerven nicht verlieren, dachte sie. Ich muss stark bleiben, ich muss. Für Roman. Zu ihrer eigenen Verwunderung fragte sie nicht nach, ob das nun das endgültige Todesurteil sei. Sie fragte: „Wie soll ich denn jetzt weiter Karl May vorlesen? Woher soll ich denn jetzt noch die Kraft nehmen?“
Mitfühlend sah der Arzt sie an. Er nickte nur und sagte nichts.


Gottes Strafe?

Was kann ein Mensch ertragen? Hannah konnte es einfach nicht fassen. Und wieder war der Gedanke da: Was haben wir Böses getan, für das wir nun büßen sollen? Aber wir? Hannah zögerte. Nein, ich! Gustl fiel ihr ein. Ist diese schreckliche Prüfung am Ende eine Strafe für meinen Seitensprung? Aber ich habe mich doch nur verliebt. Liebe kann doch keine Sünde sein. Und was haben Ines und Roman damit zu tun ...?

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Wenn ihr wissen möchtet, wie es weitergeht: Hier geht es zu Band 2 "Hannah - Ohne Mann ist auch echt blöd". Und hier - für alle, die wissen wollen, was vorher geschah, zu  "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ...!".

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth

Freitag, 25. März 2022

Echte Liebe - wenn aus einem Kurschatten etwas Lebenslanges wird

 

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Als junges Mädchen war Hannah ziemlich überzeugt davon, als alte Jungfer zu enden. Schließlich war sie schon vierzehn und noch immer ohne Freund. Dass sie in ihrem Leben mehr Männer lieben würde, als sie je gedacht hätte, überraschte niemanden mehr als sie. Sogar ein "Kurschatten" war dabei: Gustl. Der Niederbayer würde sich zu einer lebenslangen liebevollen Freund entwickeln - und doch bei Fanny bleiben würde, seiner Frau. Was Hannah unbedingt richtig fand. Eines Tages würde er zu ihr sagen: "Ich habe in meinem Leben nur zwei Frauen geliebt - Fanny und dich." Und das musste genügen.

Hier ein kurzer Auszug aus Hannah Bd. 2:


Fern von ihm

Sie waren seit genau zwei Wochen ein Paar auf Zeit, da fuhr Gustl heim, zurück zu Fanny, seiner Frau. Die wusste inzwischen von Hannah und hatte ihr tatsächlich einen einfühlsamen Brief geschrieben: „Ich gebe euch die Zeit, die ihr braucht, damit eure tiefe Romanze sich klären kann, wenn Gustl das will“, hatte sie geschrieben. „Ich werde den Kontakt zwischen euch nicht von mir aus unterbinden.“ Was für eine Frau!

Hannah hatte nun noch eine Woche vor sich und wusste nicht, wie sie es aushalten sollte ohne ihn. Doch sie musste. Zugleich war es ihre Aufgabe, sich auf ihre Heimkehr innerlich einzustellen. Zurück zu ihrem Mann und zu ihren Kindern. ...


Wenn ihr wissen möchtet, wie es weitergeht: Hier geht es zu Band 2 "Hannah - Ohne Mann ist auch echt blöd". Und hier - für alle, die wissen wollen, was vorher geschah, zu  "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ...!".

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth

Donnerstag, 24. März 2022

"Ohne Mann ist auch echt blöd ...!" für vier Tage gratis

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Kaum etwas ist so beliebt in Frauenkreisen wie - halb liebevoll, halb genervt - über den eigenen Mann zu klagen. Und solche Unterhaltungen enden dann oft mit dem kernigen Ausspruch "Männer eben ...!". Aber mal ehrlich, meine Damen, was wären wir ohne den Mann an unserer Seite. Es sind ja nicht nur seine  Muskeln, die hin und wieder gebraucht werden, es ist vor allem seine Seele. Wärme, menschliche Nähe. Was wäre das Leben ohne Umarmungen?! Auf der anderern Seite gibt es - gerade in fortgeschrittenem Alter - immer mehr Frauen, die gern Single sind und das gefälligst auch bleiben wollen. Die Angst haben vor den Mühen einer Beziehung, vor den ewigen Diskussionen, vor den notwendigen Zugeständnissen, vor Enttäuschungen. Was also ist besser: an der Seite eines Mannes - mit Zugeständnissen - glücklich zu sein oder - mit unerfüllten Sehnsüchten - dauerhaft ohne Mann zu leben?

Hannah: Ohne Mann ist auch echt blöd ...! - Autobiografischer Roman von [Ruth-Rebecca Braun]

Hannah kennt beide Seiten der Medaille. Zu Beginn von Band 2 ihrer Lebensgeschichte ist sie zwanzig und gerade frisch geschieden. Nun könnte sie endlich ihre eigenen Träume leben, ihr Abitur machen, studieren, sich der Kunst hingeben. Aber so ganz ohne männlichen Beistand? Ohne eigene Kinder? Macht das etwa glücklich? Gibt es nicht doch einen Weg, beides zu verbinden?! Und ist es nicht ein großer Trost, bei schlimmen Schicksalsschlägen auf seinen Mann vertrauen und hoffen zu können. Oder hofft man da am Ende vergebens?

Ihr möchtet mal ganz unverbindlich und kostenlos hineinschnuppern in Band 2? Nichts leichter als das. Kürzlich gab es Band 1* als E-Book für vier Tage gratis, ab morgen, 25. 3.*, gilt dasselbe für Band 2. Von Freitag bis Montag ist "Hannah - Ohne Mann ist auch echt blöd" für lau zu haben. Viel Spaß beim Lesen! Weil es schön ist, schon einmal die ersten beiden Bände zu kennen, wenn schon bald der dritte und letzte Band erscheint. :-)

* Update 29. 3.: Sorry - leider ist der Zeitraum für die Gratis-Exemplare erst einmal wieder vorbei.

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth 

 

* Hier geht's zur Leseprobe und zur Gratisausgabe von "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ...!".

Dienstag, 22. März 2022

Suche nach Mr. Right mit Hindernissen

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Band 3 - der letzte Band der Hannah-Trilogie - nimmt Formen an und die Suche nach dem endlich richtigen Mann darin breiten Raum ein. Eine erlebnisreiche Suche mit Hindernissen. Hier ein Auszug für euch, in dem ihr ansatzweise einen liebenswerten Kerl namens Leif kennenlernt - der in Wirklichkeit natürlich anders heißt:

Der letzte Ferientag in Sauve im Haus von Leifs Bruder war angebrochen. Hannah schlief lange, stand endlich auf, wusch sich die Haare am Waschbecken.
„Bonjour Madame“, sagte Leif, wie immer lächelnd, als sie die Küche betrat. Er trug eine Freude in der Stimme, die Hannah angesichts der Situation seltsam fand. Versteh einer die Männer, dachte sie.  

Es war kein größerer Ausflug mehr vorgesehen für diesen Tag, doch es blieb noch Zeit für einen Abschiedsspaziergang am frühen Abend auf der ehemaligen Bahntrasse in Richtung St. Hypolyte. Die Steine unter ihren Füßen machte das Gehen auf dem ehemaligen Dahmbanns beschwerlich. Macht nichts, dachte Hannah und genoss es, die Nachtigallen singen zu hören und Schmetterlingen – Bläulingen, Perlmuttfaltern und Segelfaltern - mit ihren Blicken zu folgen. Sie nickte den Pferden vom Reiterhof zu, entdeckte ganz viel Thymian – mal blühend, mal nicht, brach einzelne Zweige davon ab und fügte sie zu einem Sträußchen zusammen.Ginster und Jasmin blühten ebenso wie dieser kräftig pinkfarben blühende Busch, dessen Namen weder sie noch er kannte. Sie streifte einige Blüten ab, um sie mit nach Norddeutschland zu nehmen.  Es ist so herrlich, noch einmal zu zweit durch die Natur zu streifen, dachte sie.Warum nur ...?

"Wollen wir umkehren?", fragte Leif.

 

                                                                            Copyright: Sigrid Ruth Stephenson

 

Hannah nickte. Es musste ja sein. Als sie an der alten Brücke ankamen, die den Weg überspannte, beugte sich plötzlich ein Mann in besten Jahren über die Brüstung. Sein noch üppiges weißes Haar und der kräftige Bart, der das gebräunte Gesicht umrandete, leuchteten freundlich gegen den strahlend blauen Himmel.
„Bon jour!" - 
„Bon jour.“ Grüße, die hin und her gingen.
„Ca va?“ fragt Leif.
„Ca va. Ca va?“, sagt der Franzose lässig.
Zwei Frauenköpfe tauchten auf. „Bon jour.“
Schade, dass ich dieses Urgestein nicht einfach fotografieren darf, dachte Hannah. Wirklich ein Bild von einem Mann. Und wieso hat der gleich zwei Frauen, während Leif schon von mir allein überfordert zu sein scheint?
„Pflück doch noch einen frischen Feldblumenstrauß“, bat Leif sanft, als sie weitergingen, und Hannah war sicher, dass er ihr selbst mit dieser Bitte eine Freude machen wollte. Er war so ein netter Mensch. Warum ist er jetzt nicht einfach ein bisschen ekelig zu ihr mir?, dachte sie. Das würde die Sache wirklich leichter machen. Oder wenn er ...

... 

Wie's weitergeht, erfahrt ihr demnächst. Allzu lange dauert es nicht mehr, bis Band 3 fertig ist. Fühle mich sozusagen schon in den Geburtswehen für meinen ersehnten Neuankömmling. Na ja, noch nicht ganz. Aber fast. ;-)

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth 

 

* Hier geht's zur Leseprobe und zur Gratisausgabe von "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ...!" oder zum kostenlosen Lesen über KINDLE SELECT. Und hier zu Band II - Ohne Mann ist auch echt blöd ...!)

 

Freitag, 18. März 2022

Band 1 der Hannah-Trilogie gratis bis Frühlingsanfang

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Ab heute gibt es Band 1 meiner Hannah-Trilogie für vier Tage GRATIS. Als E-Book. Nutzt die Zeit vom 18. bis 21. 3. (= endlich Frühlingsanfang!), um Hannah kennenzulernen. Im Moment ist Band 3 in Arbeit, Mit etwas Glück wird diese letzte Folge noch bis Ende April 2022 fertig werden. 

HANNAH : Das Kind will nicht heiraten ...! - Autobiografischer Roman von [Ruth-Rebecca Braun]

Kleine Stilprobe gefällig. Okay, hier kommt eine aus Band 2 für euch, der Prolog:

Ein geheimnisvoller Vorhang spielt im Buch eine entscheidende Rolle. Und weil das so ist, habe ich das Stoffdings zum Thema meines Prologs gemacht:

Wo simmer denn dran? Aha, heute krieje mer de Vorhang. Also, wat is en Vorhang? Da stelle mer uns janz dumm. Und da sage mer so: En Vorhang, dat is  ...
Scherz beiseite. Wir sind ja  nicht in der Feuerzangenbowle, diesem herrlichen Film aus den 1940er-Jahren, den Hannah in ihrem Leben immer wieder mit großem Vergnügen angesehen hatte. Ich bin auch nicht Lehrer Bömmel, der den Jungs in seinem niederrheinischen Dialekt während des Physikunterrichts die Dampfmaschine erklärte. Mir geht es nur um einen schnöden Vorhang.

Ganz sachlich betrachtet, ist ein Vorhang eine Stoffbahn, die gewöhnlich etwas verdecken oder ausschließen soll. Man kann die Sache aber auch emotionaler sehen. In alten Filmen kommt morgens eine freundliche Bedienstete ins Zimmer der Gnädigen, um fröhlich die Vorhänge aufzuziehen, die Sonne hereinzulassen und einen guten Morgen zu wünschen. In meinem derzeitigen Schlafzimmer gibt es einen kunterbunten, afrikanisch wirkenden Baumwollvorhang, der Tag und Nacht zugezogen ist und den kleinen Raum für mich zur Wohlfühloase macht. Er gibt mir das Gefühl, vor Blicken geschützt zu sein, obwohl es gar kein direktes Gegenüber gibt. Es hält ein Zuviel an Tageslicht ab, wenn ich morgens länger schlafen möchte. Und tagsüber zaubert er einfach eine wunderbar ruhige Atmosphäre ins Zimmer, wenn die Sonne hindurchscheint.

In „Hannah – Vorhang auf zum großen kleinen Glück“ hat ein unscheinbarer Vorhang eine ganz besondere Bedeutung. Er wurde von Männerhand geöffnet, völlig überraschend. Während eines Wachtraums, der nur Sekundenbruchteile dauerte. Hannah war bereits über sechzig, als das, was sich hinter dem Vorhang zeigte, ihr eine Erkenntnis schenkte, die ihr Leben veränderte und den Weg frei machte in ein kleines, sanftes Glück, das allmählich immer größer wurde ...

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth 

 

* Hier geht's zur Leseprobe und zur Gratisausgabe von "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ...!" oder zum kostenlosen Lesen über KINDLE SELECT. Und hier zu Band II - Ohne Mann ist auch echt blöd ...!)


Donnerstag, 17. März 2022

Hannahs Geschichte & Marketing oder: Warum sollte man Bücher verschenken?

Moin, meine lieben Schreiber- und Leserlinge! 

Tom von Nomad Publishing empfiehlt dringend, Werbung zu machen, wenn man bei KDP mit seinen Büchern gesehen werden will. Eigentlich liegt mir das nicht sonderlich, ich werde lieber so gefunden, am besten über Mund-zu-Mund-Propaganda. Aber ich sehe ein, auch ich kann auf Werbung nicht verzichten. Die kann ganz schön ins Geld gehen - bis auf die kostenlosen Aktionen über Kindle Select, die man für fünf Tage innerhalb eines Quartals nutzen kann. Und während dieser Zeit, so Tom's Rat, solle man so viele LeserInnen wie möglich finden, die bereit sind, das Buch kostenlos(!) zu lesen. Eigentlich widerspricht das ja meinem Geschäftssinn. Warum, so denke ich, soll ich meine Bücher verschenken, nachdem ich so unendlich viel Zeit und Arbeit hineingesteckt habe? Bei der letzten Aktion fanden immerhin 700 Bücher Leser und Leserinnen, die Interesse gezeigt hatten, sich in Hannah und ihre Geschichte zu vertiefen. Ich fand das beeindruckend viel. Aber, so dachte ich nun, vielleicht sollte ich einfach größer denken. In Tausenden von Exemplaren, denn wenn von diesen Tausenden Hunderte zufrieden wäre und positive Bewertungen abgeben würden, so könnte - auf längere Sicht - die Rechnung trotzdem aufgehen. Immerhin hat Amazon Millionen von Kunden und viele, viele sind interessiert an Büchern.


 

Ich war zu zaghaft beim letzten Mal, dachte ich. 24 Stunden für die Kostenlos-Aktion, nur um noch vier Tage übrig zu haben, das war nicht sinnvoll. So eine Aktion muss ja erst einmal anlaufen und sollte nicht zu schnell wieder enden. Das brachte mich auf die Idee, Hannah Bd. 1 "Das Kind will nicht heiraten" nun gleich für die für dieses Quartal verbliebenen vier Tage am Stück gratis anzubieten. Also, meine Lieben, ab morgen, Freitag, 17. März 2022, einen Tag nach meinem 67. Geburtstag, bis einschließlich Montag, Frühlingsanfang, dürft ihr kostenlos lesen. Nutzt es selbst, wenn ihr es nicht bereits getan habt, und erzählt anderen davon. Gut möglich, dass sie sich ehrlich freuen. :-)

Hier geht es zu den kostenlosen und umfangreichen Leseproben von  "Hannah - Das Kind will nicht heiraten ..." oder in "Hannah - Ohne Mann ist auch echt blöd ...".

Bis bald sagt eure

 Sigrid Ruth 

50er & 60er Jahre: Lebenserinnerungen , Rezepte und Eintragseiten für autobiografische Anfänger

 Moin, ihr Lieben! An dieser Stelle habe ich lange nicht von mir hören lassen. Das Leben tobte anderswo. Nun aber: Es gibt ein neues Hannah-...